8.7.07

Experten vor EU-Ausschuss: 10'000 Flüchtlinge seit 1997 im Mittelmeer ums Leben gekommen

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10 000 flüchtlinge im mittelmeer ums leben gekommen




Schiff mit Flüchtlingen
Lupe
Mindestens 10 000 Flüchtlinge sind Fachleuten zufolge im vergangenen Jahrzehnt auf dem Seeweg nach Europa ums Leben gekommen.
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Brüssel (dpa) - Mindestens 10 000 Flüchtlinge sind Fachleuten zufolge im vergangenen Jahrzehnt auf dem Seeweg nach Europa ums Leben gekommen. Bei einer Anhörung im Europa-Parlament erklärten Experten am Dienstag in Brüssel, bis zu 120 000 illegale Einwanderer überquerten jedes Jahr das Mittelmeer.

14.6.07

Deutschland: Neues Bleiberecht im Innenausschuss angenommen

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Entscheidung über neues Zuwanderungsrecht


Der Bundestag entscheidet heute über zahlreiche Neuregelungen im Zuwanderungsrecht. Im Zentrum stehen neue Bleiberechts-Regeln für langjährig geduldete Ausländer sowie neue Vorschriften für den Ehegattennachzug.



Im Bundestag wird über zahlreiche Neuregelungen im Zuwanderungsrecht entschieden. (Symbolbild)
 Im Bundestag wird über zahlreiche Neuregelungen im Zuwanderungsrecht entschieden. (Symbolbild)

Der Bundestags-Innenausschuss stimmte dem mehrere hundert Seiten starken Gesetzestext am Mittwoch nach kontroverser Debatte zu. Die Opposition und der Bundesausländerbeirat kritisierten die geplanten Änderungen scharf. Neben dem Bundestag muss auch der Bundesrat dem Gesetz zustimmen.

7.6.07

Nationalrat: Kontroverse Debatte über SVP-Einbürgerungsinitiative

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SVP-Initiative im Rat umstritten


Die Einbürgerungsinitiative der SVP hat heute im Nationalrat eine hitzige Debatte ausgelöst. Umstritten war bereits die Frage, ob die Vorlage überhaupt gültig ist. Für die Diskussion hatten sich über 40 Ratsmitglieder eingetragen.





Eine Minderheit der vorberatenden Kommission beantragte, die Initiative, die Einbürgerungen an der Urne erlauben, die Beschwerdemöglichkeit jedoch ausschliessen will, für ungültig zu erklären.

SVP-Präsident Ueli Maurer widersprach, dass Einbürgerungen immer politische Entscheide gewesen seien. Solche müssten traditionell nicht begründet und könnten auch nicht angefochten werden. Während auch die CVP-Fraktion die Gültigkeit der Initiative anzweifelte, sprach sich eine Mehrheit der FDP-Fraktion und der EVP dafür aus, die Initiative dem Volk vorzulegen.

6.6.07

EU: Bleiberecht für Flüchtlinge nach 5 Jahren?

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EU-Bleiberecht nach fünf Jahren?

asyl

Menschen auf der Suche nach Asyl (Archivbild).


 

Die EU-Kommission will die Situation von Flüchtlingen und Asylbewerbern verbessern und schlägt ein Bleiberecht vor: Wer mindestens fünf Jahre legal in einem Land der Europäischen Union gelebt hat, soll nicht zurückgeschickt werden.





Die Kommission will mit dem heute präsentierten Gesetzesvorschlag an die EU-Staaten die Diskriminierung von Flüchtlingen beseitigen, denn für andere Menschen aus Nicht-EU-Ländern gilt das Bleiberecht bereits. Zudem werde dadurch die vollständige Integration von Flüchtlingen verbessert, argumentiert die Kommission. Der Gesetzesvorschlag ist Teil eines umfassenden Pakets zur EU-Asylpolitik.

4.6.07

EU: Koordiniertes Handeln zur Vermeidung unerwünschter Migration

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Still und heimlich


Heike Schrader 02.06.2007

Abseits vom Medienrummel koordiniert die EU in Athen ihre Maßnahmen "zur Vermeidung unerwünschter Migration"


Hinter geschlossenen Türen und weitgehend verschwiegen von der griechischen Presse fand von Mittwoch bis Freitag in Athen eine Tagung der [extern] Versammlung der Generaldirektoren und Leiter der Europäischen Migrationsbehörden. statt. Für Deutschland mit von der Partei, war Dr. Hans Dietrich von Loeffelholz, Leiter des Referats für ökonomische Aspekte der Migration im [extern] Deutschen Bundesamt für Migration. Nicht vertreten am Tisch der europäischen Runde waren die Betroffenen. Die standen am Donnerstagnachmittag stattdessen zu Hunderten vor dem von Sondereinheiten der Polizei abgeschirmten Athener Nobelhotel Titania.

3.6.07

Schüsse auf Asylbewerberheim in Birr (AG)

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Schüsse auf Asylbewerberheim
Unbekannte haben in der Nacht sieben Schüsse auf das Wohnzimmer einer Asylbewerberunterkunft im aargauischen Birr abgefeuert. Die sechs Asylbewerber, die sich bei dem Vorfall in zwei Nebenräumen aufhielten, blieben unverletzt.

Das teilte die Aargauer Kantonspolizei mit. Ermittlungen ergaben, dass die Schüsse aus einem fahrenden Auto heraus abgegeben worden waren. Zwei Projektile durchschlugen ein Fenster und drangen in einen Wohnraum ein. Die sechs Asylbewerber hielten sich zu dem Zeitpunkt kurz nach Mitternacht in zwei Nebenräumen auf.

26.5.07

Niederlande erteilen 30000 Asylsuchenden Bleiberecht

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Niederlande erteilen 30.000 Asylsuchenden Bleiberecht



AMSTERDAM - Bis zu 30 000 von der Abschiebung bedrohte Asylbewerber erhalten in den Niederlanden Bleiberecht. Die Regelung gelte für alle, die vor April 2001 ins Land gekommen seien, sagte eine Vertreterin des Justiz- und Arbeitsministeriums.


"Die Begnadigung bedeutet ein Ende der Unsicherheit, die viele Jahre gedauert hat", sagte die Ministeriumsvertreterin am Freitagabend. Im April 2001 waren die Einwanderungsgesetze verschärft worden.

23.5.07

Schweiz: Kritik von amnesty international wegen verschärftem Asylgesetz

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Amnesty kritisiert die Schweiz
Amnesty International kritisiert die Schweiz wegen des revidierten Asylgesetzes. Die Abschiebehaft läuft laut der Organisation internationalen Standards zuwider. Zudem habe es wieder Vorwürfe wegen rassistischer Übergriffe durch Polizisten gegeben.