UPDATE 16.7.2009: Verwaltungsgericht Zürich entscheidet: Die Familie Comagic darf bleiben!
Die serbische Mutter Olivera Comagic und Ihre Zwillingstöchter Aleksandra und Tijana sollten gemäss Beschluss des Zürcher Regierungsrats vom 7. Mai 2008 ausgewiesen werden. Juristisch waren fast alle Optionen für ein Bleiberecht ausgeschöpft. Menschlich schreit dieser Entscheid zum Himmel. Die Kleinfamilie ist seit 13 Jahren - integriert! - im Stadtquartier Zürich-Enge wohnhaft, die Mutter eien geschätzte Raumpflegerin im Etzelgut, die 15-jährige Aleksandra besucht die Sekundarschule 2B, Ihre Zwillingsschwester Tijana die Sekundarschule 2A im Lavater-Schulhaus.
Das Engemer BLEIBE-RECHT Komitee Pro-CO-MAGIC wird unterdessen sogar von SVP-Politikern unterstützt.
Am 25. Februar 2009 teilte der Zürcher Regierungsrat mit, dass er die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ablehne. Parallel dazu wuchs die Unterstützung für die Familie. So erklärten beispielsweise beide Kandidatinnen für das Stadtpräsidium, die Stadträtin Kathrin Martelli und die unterdessen gewählte Stadtpräsidentin Corine Mauch, die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu befürworten. Am 31. März wurde fristgerecht beim Verwaltungsgericht Rekurs gegen die willkürliche Entscheidung des Regierungsrats eingelegt. Das hat sich nun, wie die Zeitung P.S. am 16. Juli 2009 vermeldete, gelohnt. Offenbar hat das Verwaltungsgericht gemäss Auskunft gegenüber dem Tages-Anzeiger im Gegensatz zu früheren Verfahren sein Augenmerk auf die eigenen Persönlichkeitsrechte der 16-jährigen Töchter gerichtet. Bisher seien diese als Kinder betrachtet und daher nicht selbstständig beurteilt worden. Aufgrund der Persönlichkeitsentwicklung sei dies aber nicht länger angezeigt. (Tages-Anzeiger)
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