Die Kampagne "Bleiberecht für alle"Den in der Schweiz lebenden MigrantInnen weht ein eisiger Wind entgegen. Seit der Annahme des neuen Asyl- und Ausländergesetzes und den nationalen Wahlen ist ihre Lage schlechter denn je. Durch die nationale Kampagne für das «Bleiberecht für alle» soll diese Ohnmacht überwunden werden.
Die Bleiberechtskampagne will:

Am Freitag, 19.12.2008 haben rund 150 Sans-Papiers und Schweizer AktivistInnen die Predigerkirche in Zürich besetzt. Das war auf den Tag genau ein Jahr nach der symbolischen Besetzung der Grossmünster-Kirche, um gegen die Verschärfungen im Asyl- und Ausländerrecht zu protestieren. Ein Jahr danach stellen sie ernüchtert fest, dass das Migrationsamt Zürich weiterhin an seiner unmenschlichen und irrationalen Migrationspolitik festhält. Mit der Aktion, an die sich ein Kirchenasyl im St. Jakob bei Stauffacher anschloss, und die insgesamt 19 Tage dauerte, gelang es den BesetzerInnen, die breite Öffentlichkeit auf die Misstände im Kanton Zürich hinzuweisen.
In Lausanne war am Abend des 19.12.08 die Kirche St. Laurent zur Unterstützung symbolisch besetzt worden.
Einzelne Flüchtlingsgruppen machen im Rahmen der Kampagne auf Ihre spezielle Situation aufmerksam:
(10.07.2009)