Wir glauben an eine postmigrantische, dekoloniale Schweiz. Das fordert nicht nur Abwehrkämpfe, sondern auch Visionen. Die Schweiz ist geprägt von Migration als konstantes Phänomen. Migration prägte und prägt unsere Gesellschaft massgeblich. Wir verstehen Migration als Realität und nicht als Bedrohung. Damit verbunden sehen wir die Notwendigkeit einer Dekolonisierung der Schweizer Gesellschaft und Wirtschaft. Wir unterstützen Bewegungen und Diskurse, die zu dieser beitragen.
Projekt
September 2026
Am 26. September 2026 ruft Solidarité sans frontières erneut zu einer grossen und schweizweiten Demonstration der Asyl- und Migrationsbewegung nach Bern.
Artikel
Heute haben wir nicht nur der SVP eine Niederlage beschert. Wir konnten auch einen Triumph des autoritären, nationalistischen, vereinfachenden und angstschürenden Denkens verhindern. Unsere Demokratie hat Besseres verdient.
Artikel
Sowohl in den Äusserungen der SVP als auch in den Medien wird viel über den Anstieg der Kriminalität gesprochen. Dieser Anstieg wird sehr oft mit der Migration in Verbindung gebracht. Um einem angstschürenden Diskurs entgegenzuwirken, ist es wichtig zu hinterfragen, wie Kriminalität gemessen wird und wie ihre Schwankungen interpretiert werden.
Artikel
Vor einigen Wochen haben wir die Leser:innen unseres Newsletters gefragt, was für sie die schlimmsten Argumente für die 10-Millionen-Initiative sind. Hier zeigen wir auf, warum diese Argumente unhaltbar sind.
Artikel
Save the date! Vollversammlung von Solidarité sans frontières mit Vortrag und Diskussion von und mit Balthasar Glättli.
Projekt
April 2026
Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ist keine Lösung, sondern Teil des Problems. Wir stellen ihr eine solidarische Migrationspolitik entgegen, die auf Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten für alle basiert.
Berichte
Analyse: Härtefälle im Asylbereich
Artikel
Die Plenumsveranstaltung am Kongress der Asyl- und Migrationsbewegung war ein Moment der Selbstreflexion. Die Debatte machte sichtbar, wo die Bewegung heute steht – und wie sie nach Wegen sucht, wieder offensiver zu agieren.
Artikel
Trotz wiederholter Verurteilungen durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wendet die Schweiz weiterhin diskriminierende Praktiken in Asylverfahren von LGBTIQ+-Personen an. Während die Behörden versagen, schafft die Zivilgesellschaft Räume des Widerstands und der Solidarität.
Artikel
Unter dem Motto «Reclaim mobility, freedom, rights» fand am 28. und 29. November 2025 in Bern der Kongress der Asyl- und Migrationsbewegung statt. Er versammelte eine Vielzahl von Kollektiven, Vereinen, betroffenen Personen und Solidaritätsinitiativen aus der ganzen Schweiz.