In der Schweiz leben mehr als zwei Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Sie machen ein Viertel der Bevölkerung aus – und sie haben keine politischen Rechte. Das möchten wir ändern!
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Ich wende mich an Euch, um meiner grossen Sorge über die zunehmende Verschärfung der administrativen und gesetzlichen Massnahmen gegenüber migrantischen Menschen Ausdruck zu verleihen.
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Wir sind die Sans-Papiers-Kollektive Basel. Wir sind hier wegen ganz einfachen Worten. Wegen Worten, die für uns alles bedeuten: «Zwischen uns keine Grenzen.»
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Unter dem Motto «Zwischen uns keine Grenzen» machen wir heute auf Grenzen aufmerksam, die wir als geflüchtete Frauen erleben. Grenzen, die patriarchale und diskriminierende Systeme schaffen. Wir sind Frauen und wir sind geflüchtet. Diese Erfahrungen lassen sich nicht voneinander trennen.
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An den Grenzen und in den Ländern, in denen wir Schutz suchen, gibt es immer mehr Gewalt, mehr Repression, mehr Kontrolle, mehr Ausbeutung von Arbeit und mehr Rassismus.
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Geflüchtete sind vor allem eines: Menschen. Es spielt keine Rolle, aus welchem Land sie kommen, welche Sprache sie sprechen oder welche Farbe ihre Augen oder Haare haben. Geflüchtete sind Menschen, die Schutz brauchen – so wie die Menschen aus Syrien ihn vor zehn Jahren brauchten und die Menschen aus der Ukraine vor vier Jahren.
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«Zwischen uns keine Grenzen»: Heute sagen wir diesen Satz nicht nur mit Blick auf die Grenzen zwischen Ländern, sondern auf all die Grenzen, die zwischen Menschen gezogen werden.
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Eure Anwesenheit sendet eine starke Botschaft: In diesem Land gibt es noch Frauen und Männer, die für die Achtung der Menschenrechte und für die Würde jedes einzelnen Menschen einstehen – unabhängig von Herkunft, Religion, sozialer Stellung oder Aufenthaltsstatus.
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Am 19. und 20. Juni wurde in London eine Kampagne zur Unterstützung russischer und ukrainischer Deserteure ins Leben gerufen. Wir beteiligen uns an dieser Kampagne und rufen dazu auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden können.
Projekt
September 2026
Am 26. September 2026 ruft Solidarité sans frontières erneut zu einer grossen und schweizweiten Demonstration der Asyl- und Migrationsbewegung nach Bern.