Seit Mitte 2024 werden im Rahmen der Dublin-Verordnung wieder Rückführungsentscheide nach Griechenland ausgesprochen. Das Kollektiv «Stop Dublin Greece», das sich aus Betroffenen zusammensetzt, macht auf die schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, die diese Politik mit sich bringt.
Demo
Griechenland ist für Geflüchtete kein sicheres Land. Trotzdem will das SEM neu wieder Menschen nach Griechenland abschieben. Dagegen leisten betroffene Personen der Gruppe #stopdublingreece seit Monaten Widerstand und rufen diesen Samstag zu einer Demo in Bern auf.
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Der Nationalrat hat in dieser Woche mit den Beratungen zur Übernahme des EU-Asylpakts begonnen. Gestern bereits sprach sich eine Mehrheit der Staatspolitischen Kommission für die Umsetzung des Pakts in der Schweiz aus.
Vollversammlung
Am 23. Mai 2025 findet in den Räumen unserer Freund:innen vom Solidaritätsnetz Bern die Sosf-Vollversammlung statt. Neben dem statuarischen Teil gibt es eine offene Diskussionsrunde zur Arbeit von Sosf und anschliessend, für alle die möchten, ein gemeinsames Abendessen.
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Der schwerkranke zehnjährige Junge Gildas wurde im November 2024 zusammen mit seinen Eltern nach Kroatien ausgeschafft. Nach Monaten des politischen und juristischen Kampfes konnte er nun endlich in die Schweiz zurückkehren.
Medienberichte
Unangenehme Fragen bei der Rückführung kranker Kinder
Ein Junge und ein Mädchen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wurden im Rahmen der Dublin-Verordnung nach Kroatien abgeschoben. Camille Krafft fasst im BLICK vom 26. Februar 2025 die Missstände zusammen, die diese Fälle offenbaren.
Medienberichte
Lässt die Schweiz ein nach Kroatien ausgeschafftes Kind sterben?
Ein neuer Bericht bestätigt die «sehr schwere Form» der Krankheit des Jungen, der aus der Schweiz nach Kroatien ausgeschafft wurde. Seine Unterstützer versuchen, maximalen Druck auf das SEM auszuüben.
Medienberichte
Presse-Dossier zum EU-Asylpakt
Ineffizient, krisenanfällig und unsolidarisch: Sosf und Pikett Asyl stellen die wichtigsten Änderungen des Asylpakts vor und kritisieren, dass der Bundesrat auf Ausgleichsmassnahmen zu den massiven Verschärfungen im europäischen Asylrecht verzichtet hat.
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Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Übernahme des europäischen Migrations- und Asylpakts verabschiedet. Er versäumt es dabei, das Recht auf Asyl zu verteidigen und wird die prekäre Situation von Geflüchteten in der Schweiz weiter verschlechtern.